DreamTeam etabliert sich in der Weltspitze

von Robert Obermeier (Kommentare: 0)

Anzinger Formationen zeigen bei der WM in der Schweiz klasse Leistungen

Das Rock´n´Roll DreamTeam des SV Anzing hat sich mit seinem Auftritt auf der WM der Masterformationen in Genf am 18.11.18 endgültig in der Weltspitze etabliert. Das schwierigste Programm aller Teilnehmer wurde letztendlich "nur" mit dem 4. Platz belohnt. Auch der Rockers Club legte einen respektablen Auftritt hin und verpasste mit Platz 8 nur hauchdünn den Einzug ins Finale der besten Sieben.

In dem bisher leistungsmäßig stärksten Teilnehmerfeld einer WM waren 11 Mannschaften vertreten: Fünf aus Rußland, zwei aus der Schweiz, eine aus Kroatien und drei aus Deutschland, darunter die beiden Anzinger Teams. In der Vorrunde, in der die akrobatischen Höchstschwierigkeiten noch nicht zulässig sind, konnten sich vier der 11 Mannschaften direkt für das Finale qualifizieren. Dies gelang dem DreamTeam - wie im Vorjahr bei der Heim-WM in Poing - mit einem 4. Platz souverän. Dieses Jahr mussten die Anzinger aber als einzige Mannschaft mit einem neuen Handicap kämpfen: Der Weltverband hatte eine neue Regel erlassen, wonach allen Mannschaften, die nur mit der Mindestanzahl von 4 Paaren starten, 4 Punkte vom Gesamtergebnis abgezogen wurden.

Alle anderen Mannschaften mussten die restlichen drei Finalplätze über eine Hoffnungsrunde erkämpfen. Dort zeigte sich der Rockers Club tanzfreudig, entschlossen und sicher und verpasste den Einzug ins Finale nur um einen Rang. Mit ihrem Auftritt haben sich die sechs jungen Paare in der internationalen Szene einen guten Namen gemacht. Der achte Platz lässt für die Zukunft hoffen.

Im Finale waren dann alle 5 russischen  Teams, eine Schweizer Mannschaft und das DreamTeam vertreten, das in der 2. Runde auf die Fläche musste. Der Zauber des Flaschengeistes wurde entfacht und die Anzinger präsentierten ihre Version des Aladdin-Märchens. Das Versprechen, das schwierigste Programm auf der WM zu zeigen, wurde glanzvoll eingelöst. In den ersten 30 Sekunden präsentierten die Anzinger 8 Doppelsalti und die Anzinger Katze, bei der 4 Damen zeitgleich und synchron mit dem Kopf auf den Boden zurasen, bevor sie von ihren Partnern sicher gefangen werden. Der Lohn für den auch tänzerisch überragenden Auftritt wären fast 85 Gesamtpunkte gewesen, hätte man das Handicap der 4 Punkt minus nicht gehabt. Das reichte daher im Endergebnis "nur" für Platz 4, Platz 1 und 3 ging an Rußland, Platz 2 an die Gastgeber Schweiz. Dennoch war die Enttäuschung bei den Anzingern nicht sehr groß. Sie hatten eindrucksvoll bewiesen, dass sich sich fest in einer Weltspitze von 3 - 4 Mannschaften etabliert haben. Vom Gejagten zum Jäger - so heisst die Herausforderung für die nächste Saison.

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